{Gourmet} Vegane Bruchschokolade mit dem gewissen Etwas


 

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Schokolade geht immer. Doch wie oft probiert ihr ungewöhnliche Schokoladensorten? Ich esse seit einiger Zeit keine „normale“ Schokolade mehr. Es gibt doch so viele ausgefallene Kreationen… Schaut doch mal bei Zotter vorbei! 😉

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Vor kurzem habe ich Produkte von Myprotein getestet. Kakaoknöpfe aus roher Kakaomasse waren auch dabei und damit wollte ich unbedingt vegane Schokolade machen. Das Problem bei mir war bisher, dass meine selbstgemachten Pralinen oder Schokoladen auf Basis von Kakaobutter, Kakao und etwas Kokosöl durchgehend im Kühlschrank stehen mussten, da sie sonst weich wurden. Daher wollte ich mal versuchen, mit Kakaomasse zu arbeiten. Und ich muss sagen, dass mein Versuch erfolgreich war! 🙂 Diese Schokolade bleibt fest auch bei Zimmertemperatur. Und Kakaomasse ist eigentlich ein sehr hochwertiges Produkt aus gepressten Kakaobohnen mit einem hohen Kakaoanteil und natürlichem Gehalt an Kakaobutter. Man muss die zwei Grundbestandteile der Kakaobohne nicht erst trennen, um sie dann wieder für die Schokolade zu vereinen, oder? 😉

 

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Lange habe ich überlegt, welche Zutaten ich kombinieren soll, die ungewöhnlich und lecker zugleich sind. Ich hatte viele Ideen, habe letztendlich aber vier umgesetzt. Ich muss euch vorwarnen: Wie die Geschmacksrichtungen sind auch die meisten der Zutaten eher untypisch und nicht jeder hat sie zu Hause. Hier geht es mehr um das Ungewöhnliche, um das Neue und ums Gourmet. Ich sorge fleißig dafür, dass keine Langeweile auf meinem Blog aufkommt. 😉
Ihr könnt euch auf jede Menge Gewürze, Superfoods (abgesehen davon, dass Kakao an sich ein Superfood ist) und süße Früchte freuen, die euch innerlich aufwärmen und gleichzeitig euren Gaumen verwöhnen.

 

Das Rezept

Grundrezept:

  • 350 g Kakaoknöpfe
  • 50 g Kakaobutter
  • 100 g Kokosblütenzucker
  • 3 EL Xylit
  • 6 EL Kokosblütensirup
  • 2 EL Kakao
  • 2 EL Carob
  • 1/2 TL Vanille
  • Prise Salz
  • 1-2 TL Superfoods (z.B. Camu Camu, Chlorela, Alfalfa-Pulver)

 

Variante 1: Beschwipste Pflaume mit Zimt & Chili

  • 5 getrocknete Pflaumen, sehr klein geschnitten
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Chili
  • ein paar Tropfen Rumessenz* (je nach Geschmack 5-10)
    *eventuell kann man auch echten Rum verwenden. Dafür muss man die geschnittenen Pflaumen in etwas Rum für ein paar Stunden einweichen und dann die Flüssigkeit am besten in einem Dörrer verdunsten lassen, sodass die Pflaumen am Ende wieder trocken sind. Umständlich, aber natürlicher auf alle Fälle.

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Variante 2: Aprikose mit Crunchy-Buchweizen & Ingwer

  • 2 getrocknete Aprikosen, sehr klein geschnitten
  • 2 TL gekeimter Buchweizen (z.B. von Die Kulinaristen)
  • 2 TL Ingwergranulat
  • 1 TL Maca
  • 1/2 TL Piment

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Variante 3: Lavendel, Limette & Fleur de Sel

  • 1/2 TL Kardamom
  • Abrieb einer halben Bio-Limette zum Bestreuen
  • Lavendel + Fleur de Sel zum Bestreuen (Menge je nach Geschmack)

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Variante 4: Orange, Cranberry & Rosa Pfeffer

  • Abrieb einer halben Bio-Orange zum Bestreuen
  • 3-4 Tropfen Orangenöl
  • 1 TL Maca
  • 2 TL getrocknete Cranberrys, klein geschnitten
  • Hanfsamen zum Bestreuen

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Weitere Ideen:

Angaben immer pro ca. 150 g Schokolademasse

  • Glühwein-Schokolade mit ca. 1 TL Glühweingewürz und klein geschnittenen Rosinen bestreut
  • Hot Masala mit 1/2 TL Garam Masala und 1/4 TL Chilipulver, zum Bestreuen sind ebenfalls Rosinen geeignet

Wenn euch weitere ungewöhnliche (und gelungene) Geschmacksrichtungen einfallen, dann diese unbedingt als Kommentar mit den anderen und mir teilen! 😉

 

Zubereitung:

  1. Kakaoknöpfe zusammen mit der Kakaobutter langsam im Wasserbad zum Schmelzen bringen.
  2. Den Kokosblütenzucker und Xylit hinzugeben und gelegentlich umrühren bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat (probieren!). Nun auch den Kokosblütensirup unterrrühren.
  3. Jetzt die Masse mit den restlichen Zutaten verrühren.
  4. Die flüssige Masse kann nun in bis zu vier Teile à ca. 150 g aufgeteilt werden. Am besten nur jeweils die nötige Menge der Masse entnehmen und den Rest im warmen Wasserbad stehen lassen, damit die schön flüssig bleibt.
  5. Je nach Schokosorte mit weiteren Zutaten aufpeppen – einige wie Trockenfrüchte können auch direkt zur Schokomasse hizugegeben werden, andere wie Rosa Pfeffer sollten lieber nur darüber gestreut werden.
  6. Die Schokomasse zum Bestreuen auf ein mit Butterbrot- oder Backpapier belegtes (Schneide-)Brett gleichmäßig verteilen. So lässt sich die Schokolade auch ganz einfach zum Kühlschrank transportieren.
  7. Zum Festwerden in den Kühlschrank stellen – am besten in das oberste (wärmste) Regal, damit sich keinen Grauschleier bildet. Diese Schokolade wird schon nach einer Stunde schön fest.

Viel Spaß beim Experimentieren! Es kann nur gut werden. 😉

 

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