{Ausgepackt} Die Foodist Healthy Box Januar 2016


Foodist Healthy Box Januar 2016

Über meine erste Foodist Healthy Box habe ich schon im Dezember berichtet. Ich fand sie gut, allerdings waren Produkte dabei, die mich etwas enttäuscht haben. Trotzdem habe ich beschlossen der Healthy Box eine zweite Chance zu geben. Die neue Box war nach dem Motto „Ready, set, go!“ zusammengestellt – für einen gesunden Start ins neue Jahr. Was war also in der Foodist Healthy Box Januar 2016 drin?

 

Endlich mal gesundes Popcorn im Kino!

Endlich mal gesundes Popcorn im Kino!

Nom Salted Maple Popcorn

Originalgröße 25 g

Nach Kessel-Chips scheint jetzt Kessel-Popcorn der nächste große Trend zu sein. Natürlich von Hand gerührt. 😉 Mal ehrlich, ich bin kein Popcorn-Fan und wenn ich Popcorn esse, dann lieber gesalzen als süß. Aber das Popcorn von Nom mit Salz und Ahornsirup hat unerwartet gut geschmeckt. Außerdem wird es mit Kokosöl hergestellt, was man auch herausschmecken konnte. Die nicht so klein aussehende 25 g Tüte haben wir in den neuen Star Wars Film mitgenommen und gemütlich vor der Leinwand verputzt. Clever: Nom steht für „Naturally, Organic Matters“. Zu kaufen gibt’s das leckere Popcorn derzeit nur im Foodist Gourmet Shop.

 

 Just Live a Little Strawberry Granola

Just Live a Little Strawberry Granola

Originalgröße 400 g

Der Hersteller heißt Just Live a Little und das Produkt ist Strawberry Granola A.K.A. gebackene Haferflocken mit gefriergetrockneten Erdbeeren. Das gesunde Knuspermüsli ist wortwörtlich home made und wird von Granola-Makers Jill und David in ihrem kleinen Farmhaus in the UK hergestellt. Mir schmeckt das Granola sehr gut. Es ist mit nur ganz wenig Fruchtsaftkonzentrat gesüßt. Für mich schmeckt dieses Granola mehr nach Kokos als nach Erdbeeren, schlimm finde ich es aber gar nicht.

 

eat Performance Nussknacker Paleo-Riegel

eat Performance Nussknacker Paleo-Riegel

Originalgröße 40 g

eat Performance ist ein cooles Unternehmen aus Berlin, das sich der Herstellung von Paleo-Produkten gewidmet hat: Riegel und Kugeln aus Trockenfrüchten und Nüssen, Müsli, aber auch Trockenfleisch (Paleo-Ernährung ist leider nicht vegan) und alles, was die modernen Steinzeitmenschen sonst noch so essen. Die Folie für die Verpackungen wird aus Bio-Mais hergestellt und ist daher BPA-frei. Außerdem hat eat Performance Kokoswasser in der Glasflasche im Sortiment, was mir echt positiv aufgefallen ist. Kommt unbedingt auf meine Einkaufsliste. 😉

Den Nussknacker-Riegel fand ich richtig lecker. Er geschmeckt sehr angenehm nach Kokos und es sind auch Kokoscreme und Kokosöl drin enthalten. Zu kaufen gibt’s dieses unglaublich leckere Ding z.B. auf amazon.de.

 

 Alchemy Super Blends Energy Elixir

Alchemy Super Blends Energy Elixir

Probiergröße 40 g

Und wieder mal ein Produkt aus Großbritannien: Das Energy Elixir von Alchemy Super Blends ist ein veganes Smoothie-Pulver. Es besteht aus Superfoods (Baobab, Maca, Chlorella, Camu Camu) und veganem Eiweiß in Form von Erbsenprotein. Damit habe ich meine Lieblings-Superfood-Pralinen gemacht.

 

Rawlicious Kale Chips Indian Spice

Rawlicious Kale Chips Indian Spice

Originalgröße 40 g

„Die leckersten Grünkohl-Chips, die es gibt“ steht auf der Verpackung der Kale Chips von Rawlicious. Außerdem: Rohkost, vegan und bio. Laut Foodist zerfallen sie nicht beim Anfassen zu Staub. Doch gerade das war das Erste, was mir beim Anfassen der Chips aufgefallen ist: Sie sind sofort zerbröselt. Eigentlich war es sehr schwer ein ganzes Stück Grünkohl in der Packung zu finden. Und eigentlich wollte ich die Kale Chips auf der Arbeit snacken, was natürlich ohne Löffel unmöglich war. Was ich probieren konnte war schon lecker, aber sicher nicht das Leckerste, das es auf der Welt gibt. Die Wirsing-Chips in meinem Edeka schmecken meiner Meinung nach viel besser und sind genauso bio, vegan und raw. Die restlichen Kale Chips-Brösel habe ich zum Bestreuen einer Kürbis-Karottensuppe verwendet, die ich speziell für den Anlass gemacht habe. Denn einmal geöffnet, kann die Verpackung der Rawlicious Kale Chips nicht mehr verschlossen werden und es wird ausdrücklich empfohlen, die Chips innerhalb von 24 Std. zu verzehren. Alles klar.

Kürbis-Karotten-Suppe mit Grünkohl-Chips

Kürbis-Karotten-Suppe mit Grünkohl-Chips

 

 

Love Beets Cherry-Berry & Beet Juice

Love Beets Cherry-Berry & Beet Juice

Auf gut Deutsch: Rote Bete-Saft mit Kischen und Beeren. 😀 Rote Bete-Saft ist ja reich an Antioxidantien, Vitaminen und Spurenelementen. Dieser hier hatte auch noch reichlich Zucker. Wenigstens der Geschmack hat mich überzeugt. Und zwar so sehr, dass ich schon ungeduldig auf den Sommer warte, damit ich neue Rezepte mit der Kombination Rote Bete + Kirsche entwickeln kann. Ihr auch? 😉

 

WYLD Goji-Beeren

WYLD Goji-Beeren

Vor lauter neuen Superfoods und ausgefallenen Delikatessen waren bei mir in letzter Zeit die Goji-Beeren etwas in Vergessenheit geraten (von wegen Veganer haben nichts zu essen). Gut, dass welche in der Foodist Healthy Box dabei waren. Nicht nur habe ich mich wieder an die Goji-Beeren erinnert sondern auch sie neu entdeckt! Die, die ich bisher probiert hatte, waren immer sehr trocken und sauer. Kein Wunder, dass ich sie nicht mehr essen wollte. Die Goji-Beeren von WYLD dagegen sind soft und sehr lecker. In der edlen Verpackung steckt tatsächlich ein sehr hochwertiger Inhalt. Damit habe ich die leckere Füllung für diese Valentinstags-Pralinen gemacht. Hhhmmm!

 

Good bye Foodist Healthy Box!

Gerade mal zwei Monate hat meine Beziehung zur Foodist Healthy Box gedauert. Letzte Woche habe ich Schluss gemacht, weil die meisten Produkte meiner Meinung nach sich den hohen Preis nicht lohnen. Ich zahle gern 2€ für einen Rohkost-Riegel, weil es Teil meiner Ernährungsweise ist. Doch 2€ für 25 g Popcorn auszugeben finde ich schon sehr übertrieben. Auch wenn ich überhaupt nicht geizig bin, versuche ich möglichst nur in Dinge zu investieren, die mir direkt von Nutzen sind. Alles Andere ist pure Verschwendung einer wertvollen Ressource und was man nicht zu schätzen weiß, verliert man ja leicht. Die Healthy Box müsste mehr ungewöhnliche und ausgefallene Produkte enthalten, wie zum Beispiel diesen Karotten-Ketchup, damit sie sich für mich lohnt. Den Karotten-Ketchup habe ich übrigens gerade eben nachgemacht, weil ich die Idee absolut genial finde. 😀 Das Rezept dazu findest du hier.

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